Bildung prägt das eigene Leben entscheidend

Eine Umfrage der Theologischen Hochschule Friedensau unter Teilnehmern des 31. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Köln

dp
Vier von fünf Personen schätzen ein, dass ihr eigenes Leben entscheidend von ihrer Bildung geprägt werde. Das ergab eine Umfrage der Theologischen Hochschule Friedensau unter 747 Teilnehmern des 31. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Köln. 79 Prozent der Befragten seien demnach auch bereit, viel in ihre Bildung zu investieren; lediglich elf Prozent gaben an, dass für ihre eigene Zufriedenheit keine Bildung erforderlich sei.

Bei den zwölf Zukunftsfragen zu Bildung, Kirche, Gesellschaft und Religion bejahten die Teilnehmer relativ eindeutig die Fragen, ob die Bildung die wichtigste Ressource der Gesellschaft sei und ob Kirchen einen gesellschaftlichen Bildungsauftrag hätten. Unausgewogen waren dagegen die Einschätzungen, ob die Kirchen einer guten Zukunft entgegengingen, Antworten auf die Gegenwartsfragen böten, ob die Globalisierung der Gesellschaft nütze und ob die Gesellschaft eine Leitkultur brauche.

Dass der Islam einmal die domi­nierende Weltreligion sein werde, erwarten zwölf Prozent der Befragten; mehr als ein Drittel konnte bei dieser Frage weder zu Ja noch zu Nein tendieren. Die überwiegende Mehrheit geht allerdings davon aus, dass der Dialog der Religionen über den Weltfrieden entscheidet und Bildung der religiös motivierten Gewalt entgegenwirkt.

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