Alles neu macht der ... Oktober
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Der Oktober ist für die Theologische Hochschule Friedensau der Monat der Neuerungen: ein neues Studienjahr, neue Unterrichtseinheiten und neue Studenten. Im Fachbereich Theologie wird es mit dem Studienjahresbeginn im Oktober jedoch nicht nur neue Gesichter unter den Studenten geben, sondern auch ein neues Gesicht unter den Dozenten. Ab Oktober wird Stephan Sigg als Dozent im Bereich Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Friedensau unterrichten. Stephan Sigg ist Jahrgang 1966; gemeinsam mit seiner Frau Gabriela und seinen beiden Kindern Selina und Simeon lebt er in der Schweiz. DIALOG unterhielt sich vorab mit Stephan Sigg über seine zukünftige Tätigkeit an der Theologischen Hochschule Friedensau: Herr Sigg, was hat Sie bewogen, dem Ruf zu folgen, als Hochschuldozent nach Friedensau zu kommen? Insbesondere der Umstand, dass es sich bei dem doch etwas überraschenden Wechsel meiner Tätigkeit um einen Ruf handelt. Wenn ein Gremium wie das Kuratorium von Friedensau solch einen Entscheid fällt, steht für mich mehr dahinter als lediglich die „Gunst der Stunde“ (kairos). Für mich und meine Frau war wichtig, in alldem, was dieser Wechsel bedeutet, auch Gottes Führung zu erkennen. Das hat auch damit zu tun, dass für uns diese neue Herausforderung gut zu meinem beruflichen und akademischen Werdegang passt und diesen weiterführt. Zudem ist für mich nach zehn Jahren des sehr aktiven, praktischen und mehrheitlich „operativen“ Schaffens das Bedürfnis nach mehr Raum für inhaltliche Tätigkeit gewachsen. An der ThHF werden Sie für den Berreich Praktische Theologie zuständig sein; was interessiert Sie an diesem Fachgebiet besonders und wo möchten Sie die Schwerpunkte setzen? Theologie ist kein Selbstzweck. Unser Fragen, Nachdenken und Beschäftigen mit Gott, dem Menschen und der Welt, der Bibel und der Gemeinde und allem, was damit zusammenhängt, steht im Kontext des Evangeliums – also der frohen Botschaft von Jesus Christus. Diese Botschaft aber will mitgeteilt und gelebt sein – und das geht nur praktisch, nicht theoretisch. Damit also beschäftigt sich praktische Theologie im Wesentlichen und genau das reizt mich. In meiner Tätigkeit als Jugendabteilungsleiter lag ein Schwerpunkt auf der Befähigung und Motivation von jungen Menschen für eine klar christozentrische Jugend- und Gemeindearbeit. Meine Lehrtätigkeit wird mit Sicherheit auch von diesem Anliegen getragen sein. Natürlich liegt mir im Blick auf die zukünftige pastorale Tätigkeit der Studenten auch eine Sensibilisierung für die Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden am Herzen. Was ist das Wichtigste, was Sie durch Ihre Tätigkeit an der ThHF erreichen möchten? Ich möchte mit dazu beitragen, dass junge Leute reflektiert, differenziert und begeistert das Evangelium und damit adventistische Hoffnung in die Gemeinden und die Welt tragen – nicht einfach um der Sache oder des Auftrages willen, sondern um der Liebe zu Gott und um des Menschen willen. |
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