Bibliotheksneubau mit Richtkranz bekrönt

Dietmar Päschel
Wie lässt sich bei einem Rohbau, der völlig aus Stein und Beton besteht, der traditionelle letzte Nagel einschlagen? Bibliotheksleiter Ralph Köhler konnte beim Richtfest des Bibliotheksneubaus den Zimmermännern besonders dankbar sein: Sie hatten symbolische Balken bereitgelegt, in die der künftige Hausherr den symbolischen letzten Nagel mit wuchtigen Schlägen rammen durfte.

Nach anfänglichen Problemen mit einem hohen Grundwasserspiegel, der aufwändig abgesenkt werden musste, verlief der Bau zügig und ohne weitere Probleme. Dass nach nur vier Monaten Bauzeit das dreigeschössige Gebäude im Rohbau fertig gestellt ist, verdankt sich der besonderen Bauweise mit einem hohen Anteil von vorgefertigten Bauteilen, die im Werk produziert und vor Ort zusammengefügt wurden. In gemauerten Abschnitten wurden Steine mit einem Gewicht von je 300 Kilogramm verarbeitet. Der hohe Betonanteil des Bauwerks ist den Anforderungen eines Bibliotheksgebäudes geschuldet, in dem jeder Quadratmeter Nutzfläche das Gewicht von 7,5 Tonnen tragen muss.

Finanziert wird das Bauwerk maßgeblich aus Spendengeldern. Die Friedensauer Hochschul-Stiftung bittet zur Bewältigung der Bausumme weiterhin um Spenden.

Spenden bitte an:

Friedensauer Hochschul-Stiftung
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 81020500, Konto 1899

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