Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

etwas ungläubig schaute ich schon drein, als unser Kanzler Roland Nickel Anfang dieses Jahres das Timing für den Bibliotheks-Neubau präsentierte und dass, wie er betonte, schon nach einem Jahr Bauzeit ein Projekt wie dieses bezugsfertig sein solle. Schaue ich heute hinüber zum Bauplatz, stelle ich fest, es könnte wahr werden. Alles verläuft nach Plan, teilweise waren die Bauleute sogar dem Plan voraus – und ich staune. Es erfüllt mich immer wieder mit Freude zu sehen, was in Friedensau geschieht. Es gibt Dinge, da kann man täglich sehen, wie sie wachsen – manches ganz leicht, anderes mit sehr viel Mühe. Ich bewundere die Menschen hier, die oft an ihren physischen Grenzen arbeiten und vollen Einatz bringen: als Angestellte in der Verwaltung und den Service­­­abteilungen oder als Dozentinnen und Dozenten sowie Professoren, die alles geben, um den Studierenden eine gute Ausbildung zu gewährleisten. Dies alles ver­dient meinen Respekt.

Ein wenig mit Stolz erfüllt mich die Tatsache, dass die Hochschule in Friedensau als erste Hoch­­schule in Sachsen-Anhalt die endgültige Anerkennung all ihrer Studiengänge nach dem Bologna-Prozess erlangt hat. „Das abgeschlossene Akkreditierungsverfahren der zwei Bachelor- und vier Masterstudiengänge nach dem Bologna-Modell bestätigt die Qualität der Studiengänge“, erklärte Prof. Johann Gerhardt, M.Div., D.Min., der neue Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau. „Die Masterstudiengänge wurden als überwiegend forschungsorientiert eingestuft, was das Profil als wissenschaftliche Hochschule bekräftigt.“

Ich denke, die Hochschule ist auf einem guten Weg. Sie dient mit ihren Bildungs- und Forschungsprogrammen unserer Gesellschaft und es steht unserer Freikirche gut zu Gesicht, solch eine Institution ihr Eigen zu nennen.

Die DIALOG-Redaktion wünscht all unseren Lesern und Freunden ein fried­volles Weih­nachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr

Martin Glaser

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