Dozenten aus Friedensau und Bogenhofen tauschen sich über Forschungsergebnisse aus

von Bernhard Oestreich

bogenhofener

Sowohl an der Theologischen Hochschule Friedensau als auch am Theologischen Seminar Bogenhofen, Österreich, arbeiten Theologen und bereiten junge Menschen für das Predigtamt vor. Was liegt näher, als dass sie sich über ihre Arbeit austauschen?

Dieses Anliegen, das immer wieder von verschiedenen Seiten vorgetragen wurde, konnte jetzt realisiert werden. Am 1. und 2. Februar 2009 trafen sich die Dozenten beider Institutionen in Friedensau zu gemeinsamen Gesprächen über aktuelle Forschungsprojekte. Es wurden vier Fachvorträge gehalten, in denen zwei Bogenhofener und zwei Friedensauer ihre gegenwärtige theologische Forschung vorstellten.

Martin Pröbstle, Ph.D., sprach über seine Untersuchungen zur Auslegung von Daniel 8. Stefan Höschele, Ph.D., stellte seinen Forschungsansatz vor, der die Geschichte der Beziehungen der Freikirche der Adventisten zu anderen christlichen Konfessionen beleuchten soll. MMag. phil. Heinz Schaidinger, M.T., M.A., referierte zu seiner Forschung über die Geschichte der keltischen Christen in Irland im Altertum und im Mittelalter sowie über die Bewegung der Waldenser.

Bernhard Oestreich, Ph.D., präsentierte am Beispiel des Römerbriefs, des Galaterbriefs und des Ersten Clemensbriefs einige Ergebnisse einer Auslegungsmethode, die die Performanz der Briefe berücksichtigt. In sehr konstruktiven Gesprächen in guter Atmosphäre wurde über die Forschungsansätze diskutiert. Bei einem geselligen Zusammensein am Abend war Zeit zu weiterem fachlichen Austausch und persönlichen Gesprächen.

In ihrem Resümee am Ende des Treffens waren sich Bernhard Oestreich, Ph.D., Dekan des Fachbereichs Theologie der Theologischen Hochschule Friedensau, und Winfried Vogel, Th.D., Direktor des Theologischen Seminars Bogenhofen, mit allen Teilnehmern einig, dass solche Treffen wiederholt werden sollen.

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