Förderverein Freundeskreis Friedensau
Liebe Freunde Friedensaus,dieser Artikel birgt gleich zwei Premieren: Es ist nicht nur das erste Mal, dass der Förderverein Freundeskreis Friedensau das Mitteilungsblatt Rosette als Teil der Zeitschrift DIALOG versendet, um über Neues im Freundeskreis zu berichten. Es ist auch für mich das erste Mal, dass ich euch als Vorsitzender des Freundeskreises grüßen darf. Bis vor einem knappen halben Jahr gehörte ich selbst noch zu den Friedensauern: Fünf Jahre habe ich in Friedensau verbracht und wurde im letzten Oktober graduiert. Seitdem bin ich als Prediger im Praktikum im Bereich Bonn tätig. Meine Zeit in Friedensau haben meine Frau Sarah und ich sehr genossen. Ich habe in dieser Zeit viel gelernt. Vieles in den Vorlesungen und Seminaren, manches auch abseits davon. Mich hat die Vielfalt in Friedensau beeindruckt – mit jungen Menschen aus den verschiedenen Ecken Deutschlands, ja aus den verschiedensten Teilen der Welt gemeinsam über Gott und die Welt nachzudenken. Ich erinnere mich an viele Abende, an denen unser Sofa voll besetzt war und wir bis in die Nacht hinein geredet und gebetet haben. Ich erinnere mich an spontane Musikeinlagen nach der Vesper am Freitagabend und an herrliches indisches Essen von meinem Zimmernachbarn aus Kalkutta. Friedensau hat meinen Horizont erweitert! Aber nicht nur der Kontakt zu meinen Mitstudenten hat bei mir Spuren hinterlassen, auch manch ein Sabbatnachmittag, an dem wir Studierenden bei lieben älteren Geschwistern aus der Gemeinde zum Kuchenessen eingeladen waren, wird mir so schnell nicht aus dem Kopf gehen. Und meinen Kollegen in der Verwaltung danke ich für vier zumeist sehr fröhliche Sommer mit Sommerarbeit. Auch wenn es neben all den positiven Dingen auch manche Schwierigkeiten gegeben hat, habe ich Friedensau für mich als einen besonderen Ort erlebt. Und ich bin Gott dankbar für die Zeit, die wir dort verbringen durften. Deshalb möchte ich dazu beitragen, dass auch andere junge Menschen die Chance haben, in Friedensau fachlich, persönlich und geistlich zu wachsen. Der größte Stolperstein auf diesem Weg ist – nicht erst in Zeiten der Finanzkrise – häufig das Geld. Gerade hier leistet der Förderverein einen wichtigen Beitrag, um jungen Menschen ein Studium in Friedensau zu ermöglichen. Diese gute Arbeit, die der Förderverein seit einer Reihe von Jahren durch die Unterstützung vieler Spender leistet, möchte ich mit meiner Arbeit gern voranbringen. Deshalb freue ich mich auf meine neue Aufgabe und darauf, dass ich durch sie auch weiterhin mit Friedensau eng verbunden bleibe. Gleichzeitig lade ich alle Leser ein, Studierende in Friedensau zu unterstützen. Der einfachste Weg ist, im Förderverein Freundeskreis Friedensau International e.V. Mitglied zu werden. Mit nur 15 Euro im Jahr kann jeder so ein Freund Friedensaus werden. Kontakt:foerderverein@thh-friedensau.de oder: |
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