Interview mit Hartmut Sensenschmidt, dem neuen Vorstandsmitglied im FFF

Stefan Höschele: Erzähl uns bitte ein wenig über dich.

Hartmut Sensenschmidt: Seit Juni 2008 lebe ich mit meiner Frau in Friedensau, nachdem wir während der letzten 18 Jahre in Dresden wohnten. Von dort aus war ich tätig als Vorsteher der Sächsischen Vereinigung, als Geschäftsführer der adventistisch geprägten Fachklinik für Abhängigkeitskranke „Haus Niedersachsen“ und schließlich als aktiver Ruheständler. Wir haben uns für den Wohnsitzwechsel entschieden, weil wir uns hier gut aufgehoben wissen und die räumliche Entfernung zu unseren beiden in und bei Berlin lebenden Töchtern mit ihren Familien geringer geworden ist.

SH: Was verbindet dich mit Friedensau?

HS: Friedensau wurde mir seit 1955 zur zweiten Heimat. Damals begann ich die Predigerausbildung und fand viele Freunde unter meinen Studienkollegen sowie unter den Ortsbewohnern. In den folgenden Jahren habe ich als Jugendsekretär in zwei Vereinigungen und schließlich im Verband viele Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche wie auch für Erwachsene organisiert und durchgeführt – nicht zuletzt im Jahr 1980 die „Große Bibelwoche“ mit 1.400 Jugendlichen. Gern denke ich auch an das Studienjahr 1989/1990 mit der Aufgabe, im neu eingerichteten einjährigen Diakonlehrgang „Sozialarbeit“ an jedem Mittwochvormittag junge Leute in die Suchtkrankenhilfe theoretisch und praktisch einzuführen.

SH: Weswegen hast du dich entschieden, im Förderverein Freundeskreis Friedensau mitzuwirken?

HS: Da ich als Friedensauer Bürger in räumlicher Nähe zur Hochschule wohne und ein Herz für junge Leute und natürlich auch für unsere Studierenden habe, sagte ich gern ja, als ich um Mitarbeit im Vorstand des Fördervereins Freundeskreis Friedensau gebeten wurde.

SH: Gibt es sonst etwas, das du den Mitgliedern des FFF und den anderen Lesern mitteilen möchtest?

HS: Sich im Förderverein ideell, spirituell und finanziell einzusetzen, bedeutet Investition in die Zukunft. Wer die Ausbildung junger Leute zu Verkündern des Evangeliums und zu Sozialarbeitern als wichtige Aufgabe unserer Freikirche auch in Zukunft sieht und begabte junge Leute fördert, ist als Mitglied im Verein goldrichtig!                   

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