Der biblische Gehalt der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
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Kaum ein anderer Text des Neuen Testaments ist von einer so hohen politischen Aktualität wie die Worte im 1. Brief an Timotheus 2,1-7: „So ermahne ich euch nun, dass man vor allen Dingen zuerst tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und alle Obrigkeit, auf dass wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Denn solches ist gut und angenehm vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass solches zu seiner Zeit gepredigt würde; dazu ich gesetzt bin als Prediger und Apostel (ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht), als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.“SkepsisDiese Worte lassen aufhorchen, denn hinter ihnen steht ein sichtlich aufgebrachter Paulus, der sich einmal mehr missverstanden fühlt. Vermutlich haben gewisse christliche Kreise in Kleinasien seine Verkündigung als einen Aufruf zum Rückzug aus der Welt verstanden. Statt sich verantwortungsbewusst den Aufgaben des Alltags zu stellen, haben sie sich gegenüber der Gesellschaft entfremdet und dem Gemeinwesen als Teufelsreich den Rücken gekehrt. Aber so war es von Paulus nicht gemeint. Die Hinwendung zu Jesus ist keine Einladung zur Isolation, zur Verneinung der Mitwelt und Umwelt. Im Gegenteil: Wer Christus gefunden hat, ist beauftragt, für andere priesterlich einzustehen. Zu den anderen gehört auch die staatstragende Regierung, wie damals die Könige und ihre Beamten. Anstatt Staatsverdrossenheit und Weltflucht zu zelebrieren, sagt Paulus: „Engagiert euch für das Gemeinwohl, natürlich auf christliche Weise: Bittet für die Gesellschaft, betet für die äußeren Verhältnisse, denn sie sind immer verbesserungswürdig. Fleht für die Beamten, denn sie brauchen und verdienen eure Fürbitte. Irgendwer muss sich für die Staatsgeschäfte zur Verfügung stellen, sonst verkommt das öffentliche Leben zur Anarchie. Damit ist niemand gedient, weder der Welt noch der Gemeinde.“ „Zudem“, sagt Paulus den Christen, „bildet euch nur nicht ein, ihr hättet Gott und Christus für euch allein gepachtet. Gott ist der Retter aller Menschen und das Erlösungswerk Jesu gilt im Prinzip jedermann, ob er es weiß oder nicht.“ Staatsmänner stehen mit ihrem Dienst im Schaufenster der Öffentlichkeit und setzen damit ihren Ruf aufs Spiel. Schließlich sagt Paulus: „Lasst eure Gebete für das Gemeinwesen ‚als Danksagung’ zu Gott emporsteigen.“ Als Danksagung? Wofür denn, möchte man fragen. Aus der Sicht der ersten Christen – ,als Danksagung’ dafür, dass uns Nero verfolgen lässt? Für uns in der heutigen Zeit – dass die Krankenkassenprämien ständig steigen? Dafür, dass das Asylwesen verschärft wird, die Rüstung immer mehr Geld verschwendet, die kantonalen Erziehungsdirektoren es immer noch nicht fertiggebracht haben, die Schulpläne zu koordinieren? Für all das und viel mehr (wir könnten die Liste beliebig verlängern) sollen wir dankbar sein? LichtblickeAber gibt es nicht jenseits dieser billigen Scharfmacherei Dinge in unserem Staat, für die wir als Christen dankbar sein können? Ausgehend von dieser Frage bin ich auf eine historische Errungenschaft von globaler Bedeutung gestoßen, die mehr als nur Bewunderung verdient, nämlich die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Sie wurde am 10. De-zember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris angenommen. Heute ist die Menschenrechtserklärung weltweit anerkannt. Das Deutsche Grundgesetz von 1949 sowie Die Schweizer Bundesverfassung haben die Anliegen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte voll übernommen. Bei der Lektüre dieses universalen Vertragswerkes über die Grundrechte eines jeden Menschen auf der Welt wurde mir bewusst, dass uns hier etwas unendlich Wertvolles zuteil geworden ist. Unsere Rechte, die wir haben, sind schriftlich festgelegt. Um dies deutlich zu machen: „Menschenrechte“ sind nicht zugeschriebene, sondern angeborene, unveräußerliche und unantastbare Rechte und Freiheiten jedes Menschen gegen staatliche Eingriffe. „Menschenrechte“ werden in den modernen Verfassungen als Grundrechte (auch Naturrechte genannt) gewährleistet. Sie fordern die Freiheit jedes Menschen sowie den Schutz von Leib und Leben. Jeder Mensch ist vertraglich geschützt. So lautet Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ In Artikel 3 lesen wir: „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Artikel 2 stellt fest: „Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.“ Worum es bei den Menschenrechten geht, sagt die Präambel: „Die Anerkennung der allen Menschen innewohnenden Würde und ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte ist die Grundlage der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt.“ Dies ist fundamental. Fragt man sich, woher die Kriege und die enorme Unzufriedenheit in der Welt von heute herrühren, so ist zu sagen: weil wir diese Rechte, die jedem zustehen, nicht anerkennen und weil sie fortwährend verletzt werden. Weiter heißt es in der Präambel: „Die Verkennung und Missachtung der Menschenrechte hat zu Akten der Barbarei geführt, die das Gewissen der Menschheit tief verletzt haben. Darum verkündigt die Generalversammlung die vorliegende Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende, gemeinsame Ideal.“ Aus dieser Zielsetzung ergibt sich der im Artikel 1 formulierte Grundsatz: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ Hierauf folgen 29 weitere Artikel über Grundrechte, die den einzelnen Menschen vor staatlicher Willkür, Folter und Gewalt schützen sollen. Es geht dabei um Grundrechte, die den natürlichen Bedürfnissen des Menschen Rechnung tragen, wie etwa das Recht auf Heimat, Eheschließung, Familie, Meinungsäußerung, politische und religiöse Überzeugung, Versammlungsfreiheit, ferner das Recht auf Arbeit, soziale Sicherheit, einen angemessenen Lebensstandard und Schulbildung. Das sind Werte, die heute durch dieses fundamentale Vertragswerk verbrieft sind. Das war nicht immer so. Im sogenannten „ancien régime“ vor der Französischen Revolution herrschte eine durch die Gesellschaftsordnung zementierte Rechtsungleichheit. So war etwa den Armen in den niederen Ständen das Heiraten untersagt. Im Lichte der BibelNun erhebt sich die Frage: Was ist aus biblischer Sicht zu diesem Dokument zu sagen? Wie weit sollen sich Christen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte unterstellen? Besteht bei einer Annahme der Erklärung nicht die Gefahr, dass die Bibel ausgehebelt wird, dass die Gläubigen diesem Werk, geboren aus dem Geist der Aufklärung, der Aufmüpfigkeit gegen die Religion, auf einmal mehr Bedeutung beimessen als der Autorität der Heiligen Schrift? Die Leute reden heute allenthalben von den Menschenrechten, aber was ist denn mit den Rechten Gottes? – Gut gebrüllt, Löwe! Aber sind denn die Menschenrechte nicht eigentlich Gottes Gebote?, frage ich. Da gibt es Millionen, die täglich hungern oder nicht wissen, woher sie sauberes Trinkwasser nehmen sollen, während andere sich den Kopf zerbrechen, wie sie mit vollen Händen ihr überflüssiges Geld verschwenden sollen. Ist das nicht eine Übertretung des Gebotes Du sollst nicht stehlen? Da gibt es Staaten, in denen Krokodilstränen über die Gräuel des Zweiten Weltkrieges vergossen werden, während das „christlichste“ Land der Welt auf Guantanamo ein Konzentrationslager unterhält, wo die Gefangenen (die meisten unschuldig) wider die Menschenwürde, wider die Gebote Gottes, wider internationales Recht in Käfigen gehalten und gefoltert werden. Ist das etwa im Sinne der Gebote Gottes? Hier werden die heiligsten und elementarsten Grundrechte der Menschen mit Füßen getreten, wogegen wir als Christen im Namen der Gebote Gottes und der Menschlichkeit protestieren. Eine Konkurrenz zwischen der Bibel und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gibt es nicht, da diese zutiefst biblische Werte vermitteln, und zwar in einer Weise, dass ihnen auch Nichtchristen und Andersgläubige zustimmen können; nicht im Rahmen von heiligen Schriften, wie etwa der Bibel oder dem Koran, sondern im Rahmen eines international anerkannten Vertrages, zu dessen Einhaltung sich die Staaten verpflichtet haben. Würde man diese allgemeinen Rechte wörtlich und ausschließlich an die Bibel binden, würden gewisse Kulturen und Gesellschaften sagen, die Bibel sei nicht ihr Buch. Deshalb erachtete man es als notwendig, eine für alle akzeptable Grundlage zu schaffen. Aber diese ist stark von den Zehn Geboten bestimmt. Es ist keine Frage, dass es unveräußerliche und einklagbare Menschenrechte gibt, deren Grund ausschließlich in der menschlichen Würde liegt und die allen Menschen, kraft ihres Menschseins und ihrer Geburt, unabhängig von Hautfarbe, Staatszugehörigkeit, Geschlecht oder Alter, ja selbst unabhängig von ihrem Verhalten, zukommen, einfach weil wir Menschen sind. Diese Erkenntnis ist eine urbiblische Wahrheit, vor der Christen und Kirchen lange Zeit die Augen verschlossen haben. Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain erzählt in einem seiner Jugendromane (Huckleberry Finn) von der großen Kesselexplosion auf dem Dampfschiff auf dem Mississippi. Huckleberry Finn wurde gefragt, ob jemand verletzt worden sei. „Nein“, antwortete Huckleberry, „ein Neger ist tot“. Darauf Tante Sally erleichtert: „Da habt ihr Glück gehabt, manchmal gibt es Verletzte. “Gut ein Jahrhundert vor dieser Erzählung (sie stammt von 1884), nämlich 1776, war in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung die Gleichheit und Freiheit aller Menschen festgeschrieben worden, gleichsam konstitutionell verbrieft. Und dann, hundert Jahre später, eine solche Aussage! Wie passt das zusammen? Die beiden Hauptfiguren aus Mark Twains Roman, Huckleberry Finn und Tante Sally, sind keineswegs Bösewichte oder moralisch verwerfliche Leute, sondern liebenswerte Zeitgenossen und im Fall von Tante Sally sogar eine fromme und eifrige Kirchgängerin. Dennoch zählen „Neger“ für sie nicht zu den Menschen, für die Sorge zu tragen ist. Wenn sie sterben, werden sie nicht registriert; sie gehören auch nicht, wie die damaligen Weißen meinten, zu den Adressaten von Grund- und Menschenrechten. Im RückspiegelGanz anders dreitausend Jahre zuvor bei der Verkündigung der Zehn Gebote am Sinai, wo sich Gott dem Volk Israel als ein Gott des Rechtes und der Gerechtigkeit offenbarte. Der Gott des Auszugs aus der Knechtschaft Ägyptens hat das Menschenrecht auf Leben, das Verbot von Folter und Sklaverei, das Recht auf Freizügigkeit, auf Versammlungs- und Religionsfreiheit gegen den pharaonischen Kapitalismus und Despotismus durchgesetzt. Israels Befreiung ist ein Zeugnis dafür, dass der Gott der Bibel sich für die Verwirklichung der Menschenrechte tatkräftig einsetzt – nicht nur für Israel, sondern für alle Menschen. Das bezeugt zuerst die biblische Abstammungsgeschichte der Menschheit. Wir lesen es auf der ersten Seite der Bibel: „Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei ... Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“ (1 Mo 1,26-27) Mit dieser Feststellung sind drei grundlegende Aussagen getroffen: Der Mensch ist Eigentum Gottes. Das wird erstens dadurch zum Ausdruck gebracht, indem gesagt wird, der Mensch sei Gottes Ebenbild. Alle Menschen sind unterschiedslos Geschöpfe Gottes, weil sie alle von demselben Gott erschaffen wurden. Zweitens: Weil alle Menschen von demselben Gott herkommen, sind sie unterschiedslos untereinander gleich. Drittens: Weil alle Rassen und alle Völker nach dem Willen des Schöpfers von demselben Menschenpaar hervorgekommen sind, sind sie alle von gleicher geschöpflicher Würde, und zwar kraft ihres Menschseins, unabhängig von aller politischen oder religiösen Zuordnung. Was uns heute angehtNach der Bibel haben alle Menschen die gleichen Rechte und dürfen nicht unterschiedlich behandelt werden, auch nicht aufgrund ihrer religiösen Überzeugung. Folgerichtig heißt es im Artikel 18 der UNO-Menschenrechtserklärung: „Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen. “Damit stellt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte einen Meilenstein in der Geschichte der Religionsfreiheit dar. Sie ist das Ergebnis eines langen Prozesses in der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft – angefangen von der Reformation über die Zeit der Aufklärung und die Einführung einer demokratischen Verfassung in den Staaten der westlichen Gesellschaft seit den Tagen der Französischen Revolution bis heute. Dabei ist nicht zu verschweigen, dass am Zustandekommen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 viele fortschrittliche kirchliche Kreise beteiligt waren. So unter anderen der damalige vatikanische Nuntius in Paris, Giuseppe Roncalli, der spätere Papst Johannes XXIII., der als solcher anlässlich des 2. Vatikanischen Konzils entschieden dafür sorgte, dass die Anliegen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in das Konzilsdekret über die Religionsfreiheit aufgenommen wurden. Dieses wohl bemerkenswerteste Dokument des 2. Vatikanums wurde von der Konzilsversammlung am 19. November 1965 angenommen. Seither werden die Päpste nicht müde, ihre Stimme für die Einhaltung der Religionsfreiheit zu erheben. Die gleiche Orientierung gegenüber der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte lässt sich von anderen Kirchen einschließlich der Weltgemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten sagen. Sie alle stehen entschieden zu diesem fundamentalen Vertragswerk. Als bekennende Christen werden wir nicht überhören, dass die Menschenrechte auf den Geboten der Heiligen Schrift gründen. Darum ist und bleibt ihre Beachtung für jeden Menschen weltweit die Grundvoraussetzung und der Maßstab praktizierter Religion. Ihre Beachtung stellt nicht nur in der islamischen Welt, sondern auch in Europa und Amerika angesichts fundamentalistischer Strömungen und intoleranter Bewegungen einen wichtigen Prüfstein der Glaubwürdigkeit jeder Religion dar. Niemand kann sich auf Gott berufen – in keiner Religion und erst recht nicht in der christlichen –, der im Namen der Religion Gewalt gegen andere anwendet. Das muss in unseren persönlichen Beziehungen, aber auch in unseren politischen Überlegungen und Entscheidungen eine Maxime sein. Abschließend möchte ich die Summe meiner Überlegungen in einem persönlichen Bekenntnis zum Ausdruck bringen. Ich bin Mensch. Bevor ich Schweizer und Bürger der Stadt Basel bin, bin ich Mensch. Bevor ich Christ und Mitglied der Adventgemeinde Basel bin, bin ich Mensch. Schweizer, Basler, Christ und Adventist bin ich durch Zuschreibung, aber Mensch bin ich von Geburt an, von Natur aus, von meinem Wesen her. Ich gehöre zu dieser Gattung. Wäre ich Russe, Muslim oder Bürger der Stadt Rom, so wäre ich auch Mensch. Wäre ich kein Mensch, dann wäre ich auch kein Schweizer und auch kein Basler, kein Christ und auch kein Adventist, denn dann wäre ich überhaupt nicht. Darum ist das Menschsein fundamental, unersetzlich, vorrangig und maßgeblich. Alles, was mir an Rechten, Möglichkeiten, Titeln und Ansprüchen sonst zugeschrieben sein mag, ist meinen Grundrechten als Mensch untergeordnet und hat sich an ihnen zu orientieren. Darum gilt meine höchste und maßgeblichste Verpflichtung der vom Geist der Bibel getragenen Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte. |
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