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Der Empfang des Rektors am 8. November 2009 hatte einen seiner Höhepunkte in der Würdigung des Lebenswerkes von Prof. Dr. Winfried Noack und seiner Emeritierung. In der Laudatio betonten sowohl der Rektor als auch der Vertreter des Fachbereiches Christliches Sozialwesen, Dr. Thomas Spiegler, die außergewöhnlichen Leistungen Prof. Noacks für den Aufbau der Theologischen Hochschule Friedensau. Prof. Noack wurde im Jahre 1992 nach Friedensau berufen. Seine Fachkenntnisse in den Bereichen Gemeindeaufbau, Soziale Arbeit, Philosophie und Pädagogik konnte er über die Jahre Hunderten von Studierenden vermitteln. Im akademischen Leben Prof. Noacks zeigt sich eine eher seltene Verbindung: einerseits eine Fähigkeit zur wissenschaftlichen Reflexion und andererseits eine Verortung im praktischen Leben des Einzelnen und einer sozialen Gruppe. Deutlich wurde beides durch die beständigen Veröffentlichungen auf hohem wissenschaftlichen Niveau und das persönliche Engagement im sozialen Umfeld. Teestubenarbeit, Hauskreisarbeit, Arbeit mit Migranten, um nur einiges zu nennen, wurde wissenschaftlich reflektiert und praktisch umgesetzt. In seiner Replik bekannte sich Prof. Noack zur Tiefen- und Breitendimension wissenschaftlichen Arbeitens. Die Tiefendimension stehe für profundes Durchdringen eines Fachgebietes und die Breitendimension für das Interesse an und die Verknüpfung mit weiterführenden Fragestellungen. So erschließe sich der weite Horizont, der nicht nur für enges Wissen steht, sondern für Bildung im ganzheitlichen Sinne. Die Hochschulfamilie dankte Prof. Noack und seiner Ehefrau Renate mit lang anhaltendem Applaus.
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