Hochschule präsentiert sich auf der Weltkonferenz

Roland Nickel

„Wird bei euch in Englisch gelehrt?“ Das war eine von vielen Fragen, die wir auf unserem Stand während der Generalkonferenz unserer Freikirche in Atlanta/USA in der Zeit vom 24. Juni bis 3. Juli beantworten konnten. Wir haben vor allen Dingen für diese beiden Masterstudiengänge geworben, deren Unterrichtssprache Englisch ist: „Master of International Social Sciences“ und „Master of Theological Studies“. Die größte Nachfrage gab es allerdings nach unserem Deutschkurs. Alle Prospekte, die wir mitgenommen hatten, wurden verteilt. In diesem Bereich hat sich die gute Kooperation mit ACA (Adventist Colleges Abroad) gezeigt, die für uns geworben haben und wir für sie. Durch ACA bekommen wir jedes Jahr drei bis acht amerikanische College-Studenten, die ein Jahr deutsche Sprache und Kultur kennenlernen.

Zehn Tage lang, täglich zehn Stunden, betreuten zwei Teams (Aila Stammler, Friedbert Ninow, Stephan Sigg, Roland Nickel) im Schichtwechsel den Ausstellungsstand der Hochschule. Zusammen mit mehreren Hundert Ständen unserer Kirche weltweit haben wir unsere Angebote dargestellt und Kontakte geknüpft. Die Halle war laut, gut gekühlt und das ständige Gewusel von einigen Zehntausend Besuchern forderte uns.

Wir verteilten Tausende Lesezeichen, Kugelschreiber und Delegiertengeschenke. Etwas ganz Besonderes waren die 1000 Frisbee-Scheiben für die Kinder. Wir führten viele Gespräche mit potenziellen Studenten, knüpften viele Kontakte mit anderen Institutionen und machten uns bei den Führungskräften der Freikirche weltweit bekannt. Es ist erstaunlich, wie viele Leute Friedensau kennen, andere haben von uns gehört. Aber die große Mehrzahl der Gläubigen in unserer schnell wachsenden Kirche hat noch nie etwas von unserer Hochschule gehört. Einige von ihnen sind nun schlauer geworden. Was aus all dem wird? Ich weiß es nicht, die nächsten Monate und Jahre werden es zeigen. Aber eines ist mir sehr deutlich geworden: Die Theologische Hochschule Friedensau ist ein Teil der weltweiten Adventbewegung mit ihrer Dynamik und großen Verschiedenheit, vereint in dem Ziel, das zweite Kommen unseres Herrn Jesus Christus anderen auf unterschiedlichste Weise mitzuteilen. Das stärkt die Identität und gibt Mut, die Herausforderungen zu bewältigen.

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