Ausstellung „Here I stand“ – Martin Luther

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Datum/Zeit
Date(s) - 17.04.2017 - 17.05.2017
Ganztägig

Veranstaltungsort
Hochschulbibliothek

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Seit Ostermontag, dem 17. April 2017, ist in der Hochschulbibliothek Friedensau, Ahornstraße 3, 39291 Möckern-Friedensau, anlässlich des Reformationsjubiläums die Ausstellung „Here I Stand – Martin Luther, die Reformation und die Folgen“ zu sehen. Luther soll an diesem Datum im Jahre 1521 vor dem Wormser Reichstag seine Thesen mit den Worten: „Hier stehe ich und kann nicht anders…“ verteidigt haben. Die Ausstellung zeigt 27 verschiedene Exponate im und um das Leben Luthers.

Ausstellung Here I StandErstmals in den USA und jetzt auch weltweit kann man diese Ausstellung auf insgesamt sechs Kontinenten besichtigen. Moderne Infografiken veranschaulichen die wichtigsten Stationen der Reformationsgeschichte und ihren Einfluss auf unser Leben heute. Ausgehend von der Biographie Martin Luthers wirft die Ausstellung einen Blick in die Lebensumwelt der Menschen vor der Reformation. Der Fokus der Ausstellung ist auf die reformatorische Dynamik gerichtet, die sich aus Luthers Veröffentlichung der 95 Thesen entwickelte. Die Ausstellung möchte nicht nur die zentralen Fragen der Reformationsgeschichte stellen, sondern präsentiert ebenfalls ungewöhnliche Zusammenhänge:

Ausstellung Here I StandWas war das Neue an Luthers Theologie? Was geschah in Wittenberg 1517? Wie verbreitete sich die neue Lehre? Welche Rolle spielten Frauen in der Reformation? Die Zeit zwischen 1520 und 1530 war eine Zeit des Umbruchs, auch für die Geschlechterrollen. Ein weiterer Fokus der Ausstellung liegt auf der Ausbreitung des Protestantismus in den USA. Nicht zuletzt wird die Frage geklärt, was der Bürgerrechtler Martin Luther King mit seinem Namensvetter, dem deutschen Reformator Martin Luther, gemeinsam hat.

Die Ausstellung ist vom 17. April bis zum 19. Mai in der Bibliothek der Theologischen Hochschule Friedensau zu den Öffnungszeiten, Montag bis Donnerstag von 8-22 Uhr, Freitag 8-16 Uhr und Sonntag 10-22 Uhr, zu sehen. Eine Woche später, ab dem 24. April 2017, kann die Ausstellung in Hohenseeden, auf dem historischen Vier-Seiten-Hof der Familie von Reinersdorff, Schattberger Str. 4, besucht werden.

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