Gott braucht dich nicht – Lesung mit Esther M. Magnis

Esther Maria Magnis las am vergangenen Samstag aus ihrem Buch „Gott braucht dich nicht“ in der Hochschulbibliothek Friedensau. Die autobiographische Erzählung ist gezeichnet von Verlust und Trauer, von der Suche nach Antworten und einem liebenden Gott – eine persönliche Geschichte, die mehr als 120 Gäste berührte.

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Esther Maria Magnis

„Kennt auch dich“ – diese Widmung schrieb Esther Maria Magnis einer Besucherin der Lesung in das erworbene Buch. „Kennt auch dich…“ aus dem Kinderlied „Weißt du wieviel Sternlein stehen“ – für Esther Maria Magnis ein Satz von großer Bedeutung. Er kam ihr wieder in den Sinn in der Zeit nach ihren persönlichen Schicksalsschlägen. Er half ihr, den Glauben neu zu finden.
Für die Lesung wählte Esther Maria Magnis ganz unterschiedliche Abschnitte aus ihrem Buch. Dazwischen hielt sie kurz inne, fasste zusammen und führte die Zuhörer hin zu den nächsten Ereignissen. Sie sprach offen und ehrlich über ihre Gefühle und Zweifel und gab ihren persönlichen Glauben weiter. Ihre Worte hatten an einigen Stellen Witz, an anderen erschienen sie hart, fast brutal. Sie waren authentisch und klar.

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Mehr als 120 Gäste kamen

Die Gäste der Lesung waren sichtlich bewegt. Auf die Frage aus dem Publikum, wie sie es schaffe, immer wieder auf der Bühne zu sitzen und sich mit dem Thema auseinander zu setzten, antwortete sie, dass ihr das Schreiben half, den Verlust des Vaters und Bruders zu verarbeiten. „Was bedeutet für Sie das Leben?“, fragte ein Zuhörer. Esther Maria Magnis Antwort: die Liebe Gottes erleben.

Auch wenn alles manchmal keinen Sinn ergibt, auch wenn das Leid dieser Welt uns manchmal zerreißen will, so gibt es doch Hoffnung und Schönheit im Leben. Die Worte von Esther Maria Magnis machen Mut und geben Kraft. Es war ein ganz besonderes Erlebnis, ihr zuzuhören.

Doreen Dombrowe

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