Institute for the protection of the ethnic, linguistic and religious minorities

Satzung

Das Institut für den Schutz von ethnischen, linguistischen und religiösen Minderheiten der Theologischen Hochschule Friedensau ist der Forschung, der Lehre und der Öffentlichkeitsarbeit zu dem internationalen Phänomen der Minorität verpflichtet. Neben der Aufarbeitung und Dokumentation landeskundlicher Statistiken und theoretischer Modelle und methodischer Zugänge zu den verschiedenen sozialen, wirtschaftlichen, politischen, juristischen und kulturellen Fragestellungen der Minoritäten gilt es ebenso einen praktischen Beitrag zur Bewältigung aktueller Problemfelder zu leisten und entsprechende Interventionslogiken für den Schutz von Minoritäten zu entwickeln. Das Institut ist international vernetzt mit Einrichtungen der Vereinten Nationen, zivilgesellschaftlichen Trägern und Minderheitenorganisationen.  

Ziele

Folgende Ziele werden verfolgt:

1) Erstellung einer Computer-gestützten Datenbank für ethnische, linguistische und religiöse Minderheiten im internationalen Kontext

2) Durchführung eigener landeskundliche Forschungen und Veröffentlichungen zum Schutz von Minderheiten insbesondere zu dem Bildungsrecht für ethnische, linguistische und religiöse Minderheiten für die Konservierung von Kultur und Sprache.

3) Zusammenarbeit mit internationalen und nationalen öffentlicher Einrichtungen, zivilen Trägern und Minderheitenorganisationen

4) Einrichtung einer Beratungsstelle für Probleme von Minderheiten  

5) Erforschung und Dokumentation des regionalen Umfeldes von Migranten und Minoritäten

6) Zusammenarbeit mit dem Zentralrat für Deutsche Sinti und Roma, Heidelberg

 

Leitung des Instituts:

Prof. Dr. Horst Friedrich Rolly

 

Mitglieder des Instituts:

Prof. Dr. Ulrike Schultz  

Dr. Thomas Spiegler  

Dr. Harald Müller

Oliver von Mengersen

Tim Schroeder