Nachhören: Lesung zu Mechthild von Magdeburg

Das Licht ist gedimmt, Bücherregale verschwinden in der Dunkelheit, einzig die sonore Stimme von Dr. Johannes Hartlapp erregt die Aufmerksamkeit. Der Historiker liest in der Bibliothek der Theologischen Hochschule aus den Texten von Mechthild von Magdeburg.

 



Rund vierzig Gäste aus Friedensau und Umgebung nimmt der Dozent für Kirchen- und Religionsgeschichte am Sonntag, den 3. 11. 2013, mit auf eine Reise in das hohe Mittelalter. Wir schreiben das Jahr Dreizehnhundert. Magdeburg ist ein Zentrum des Klerus. Es sind Geistliche, ausschließlich Männer, die das religiöse Leben ausrichten – doch nicht unangefochten. Mechthild von Magdeburg, eine Begine und Mystikerin, die auf die persönliche Beziehung zu ihrem Gott vertraut, kritisiert die religiöse Führung.

Dr. Johannes Hartlapp malt anschaulich ein Porträt dieser mutigen Frau. In seinen Ausführungen fügt er Mechthild von Magdeburg nicht nur in den historischen Hintergrund ein. Mithilfe gelesener Textpassagen skizziert er auch die emotionalen Züge der Poetin.

Tipp: Wer sich nach diesem Vortrag weiter in das Thema vertiefen möchte, dem ist das Buch: „Das fließende Licht der Gottheit“ zu empfehlen.

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