Studierende befassen sich mit den Menschenrechten

Am 20.06.2013 empfing der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Markus Löning,  18 Studierende der Theologischen Hochschule im Auswärtigen Amt, um über seine Arbeit zu berichten und sich mit den Fragen der Studierenden auseinanderzusetzen. Dabei bezog er pointiert Stellung zu den aktuellen Fragen der Menschenrechtslage in der Türkei, die Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten der Bundesrepublik im Zusammenhang mit dem Ausspähen der Privatsphäre durch ausländische Geheimdienste – Stichwort Prism und Tempora. Darüber hinaus stellte Löning anschaulich die Komplexität der Frage der „Christenverfolgung“ in anderen Ländern dar – um dann nachdrücklich für das Engagement der Bürger und Institutionen – insbesondere der Kirchen – für die Menschenrechte im In- und Ausland zu werben: „Unterschätzen Sie die Wirkung solcher Initiativen nicht!“

 

In einem zweiten Programmpunkt konnten sich die Studierenden sehr unmittelbar von der Menschenrechtslage überzeugen, wie sie noch vor 24 Jahren in einem Teil von Berlin herrschte. In der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (http://www.stiftung-hsh.de) wurden die Methoden der Staatssicherheit in der DDR begreifbar und rückten auch sehr nah an das eigene Leben heran.

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