Bei Interkultureller Woche in Burg

"Vielfalt verbindet“. Unter diesem ambitionierten Motto begann am Sonntag, 17. September 2017, die Interkulturelle Woche in Burg. Auf dem Magdalenenplatz befand sich die Haupt­bühne, auf der sich von 13.30 bis 18.00 Uhr regionale Ensembles und Gruppen mit Musik und Tanz, Schlagwerk und Rhythmus sowie einer internationalen Modenschau den Einwohnern und Gästen von Burg und Umgebung vorstellten. Die Theologische Hochschule Friedensau (ThHF) beteiligte sich wie auch schon in den vergangenen Jahren mit einem Stand. Mit Luftballons, „Glücksrad“ und einem Wissens-Quiz unterstützte die Hochschule den Gedanken der Toleranz und Mitmenschlichkeit. An der ThHF sind Studierende aus 30 Nationen eingeschrieben; es ist ein Campus, auf dem das interkulturelle Miteinander seit mehr als 100 Jahren gut gelingt.

Bundesweit sind an weiteren zehn Tagen zahlreiche Aktionen in vielen deutschen Städten geplant. Die Interkulturelle Woche Burg feiert 2017 ihr 10-jähriges Bestehen. Zu der Auftakt­veranstaltung wurden auch die Projektleiter*innen, Projektmitarbeiter*innen und Unter­stützer*innen eingeladen, die sich in der Vergangenheit für dieses Projekt engagierten. Dazu gehören die beiden Friedensauer Absolventinnen Tatjana Gütler und Jana Kaufmann-Päschel. Tatjana Gütler, die ehrenamtlich in der Asylbewerberunterkunft Burg gearbeitet und dabei das Projekt ‚Bunte Brücke‘ mit dem Träger Adventjugend Jerichower Land e.V. ins Leben gerufen hat, baute mit diesem Projekt die Grundlagen für die Realisierung des Bundesprojekts ‚Vielfalt tut gut – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie‘ in Burg auf. Zunächst ging das Projekt in die Hände der Evangelisch-Reformierten St. Petrigemeinde Burg; seit 2016 koordiniert die Arbeiterwohlfahrt die Interkulturelle Woche Burg. Jana Kaufmann-Päschel übernahm nach Tatjana die Projektleitung. Viele Friedensauer Einwohner unterstützten vielfach die Arbeit mit Spenden. Ziel der Interkulturellen Woche ist es, die Zivilgesellschaft zu stärken und zu ver­netzen, damit Zusammenleben gelingt. Einander kennenlernen und besser verstehen könnte der Schlüssel dafür sein, dass eines Tages wirklich „Vielfalt verbindet“.

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