Silvia Hedenigg, Prof. Dr.phil. Dr.rer.medic.

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Vita

Akademischer Status

2009                    Funktionsprofessur für Soziale Arbeit an der Theologischen Hochschule Friedensau durch das Land Sachsen-Anhalt

2007-                   Studiengangsleiterin des Masterstudiengangs Sozial- und Gesundheitsmanagement;

2006                    Funktionstitel Fachhochschul-Professorin im Bereich der Lehre und Forschung für den oberösterreichischen Fachhochschulsektor

 2011-2012         Kommissarische Leiterin des B.A. Studiengangs Gesundheits- und Pflegewissenschaften

2005 – 2007      Studiengangsleiterin des Fachhochschulstudiengangs „Soziale Dienstleistungen für Menschen mit Betreuungsbedarf“; Fachhochschulstudienbetriebs GmbH Oberösterreich

 

Akademische Ausbildung

1984                    Studium an der Universität Wien (Hauptfach: Japanologie; Nebenfächer: Kunstgeschichte, Soziologie)

1988                    Aufnahme an die International Christian University in Tokyo (Transfer Student)

1990                    B.A. in Erziehungswissenschaft; Aufnahme in den Magisterkurs der ICU im Fachbereich Erziehungswissenschaft mit einem Stipendium der Mombusho-Stiftung

1992                    M.A. in Erziehungswissenschaft

1993                    Aufnahme in den Promotionsstudiengang an der Universität Tokyo im  Fachbereich Erziehungswissenschaft

1994                    Zulassung zum Promotionsverfahren an der Freien Universität Berlin am Fachbereich Erziehungs- und Unterrichtswissenschaften

1996                    Erlangung eines Promotionsstipendiums nach dem NaFöG

1997                    Promotion zum Dr. phil. (Thema der Dissertation: „Erziehungs- und Kindheitsbegriffe japanischer Strafkonzeptionen. Zur Rezeption westlicher Modelle der
                               Reformerziehung in der Meiji-Zeit")

2001                   Stipendiums im Hochschulsonderprogramm IV der Freien Universität Berlin

2006                   Promotion zum Dr. rer. medic. an der Medizinischen Fakultät der Charité – Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin, Institut für Medizinische Soziologie, 
                             (Thema der Dissertation: Der Umgang mit dem Tod eines lebensbedrohlich erkrankten Kindes im familialen Diskurs – eine explorative Studie zum Interaktions- und  
                              K
ommunikationsverhalten von Tumorpatienten).
                              http://www.dissertation.de/FDP/sh1474.pdf

 

Berufliche Tätigkeiten

1986-1990       Moderatorin für "Deutsch als Fremdsprache" bei NHK (Nationale Rundfunk-  und Fernsehstation in Tokyo)

1990-1995        Lehrerin für "Deutsch als zweite Fremdsprache" an der Musashi Highschool       und am NHK Kulturzentrum Aoyama in Tokyo

1995-2000       Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Erziehungswissenschaft, Philosophie der Erziehung der Freien Universität Berlin

2001-2002       Lehrbeauftragte der Freien Universität Berlin: Fachbereich Erziehungswissenschaft, Philosophie der Erziehung

2002-2006      Lehrbeauftragte der Freien Universität Berlin: Fachbereich Humanmedizin, Medizinsoziologie

2004                  Mitarbeit an der „Studie zur Integrierten Gesundheitsversorgung orthopädischer Rehabilitationspatienten im Raum Hildesheim“ in Kooperation mit dem Wolfsburger Institut für
                             Gesundheitsforschung und Gesundheitsförderung sowie dem Institut für Medizinische Soziologie an der Charité Berlin

2004                  Ruf an die Fachhochschule Oberösterreich; Studiengang „Soziale Dienstleistungen für Menschen mit Betreuungsbedarf; Professur für Heilpädagogik

2005                  Studiengangsleitung des Studiengangs „Soziale Dienstleistungen für Menschen mit Betreuungsbedarf“ an der Fachhochschule Oberösterreich

2006                  Promotion zum Dr.rer.medic. an der Medizinischen Fakultät der Charité – Universitätsmedizin Berlin Mit dem Titel: „Der Umgang mit dem Tod eines lebensbedrohlich
                             erkrankten Kindes im familialen Diskurs – Eine explorative Studie zum Interaktions- und Kommunikationsverhalten von Tumorpatienten“

2007                  Ruf an die Theologische Hochschule Friedensau, Studiengangsleiterin Sozial- und Gesundheitsmanagement (M.A.)

2009                  Funktionsprofessur für Soziale Arbeit durch das Land Sachsen-Anhalt

2011                   Interimsleitung des B.A. Studiengangs Gesundheits-und Pflegewissenschaften

Publikationen

Erstautorenschaft

1993     Changes of Students´ Self Awareness Patterns at Hokkaidô Katei  Gakkô. In: Kokusai Kirisutokyô Daigaku kyôiku kenkyû, Nr.35. 93-115.

1996     Kulturell unterschiedliche Wahrnehmungen strafender Beschädigungen des Körpers. In: PÄD Forum Nr.5. 428-434.

1997     Erziehungs- und Kindheitsbegriffe japanischer Strafkonzeptionen. Zur Rezeption westlicher Modelle der Reformerziehung in der Meiji-Zeit. Dissertation

1997     Biomacht und Disziplinarmacht. Zur Verstaatlichung pädagogischer Interventionen in der Tokugawa- und Meiji-Zeit. In: Krüger, H.-H./Olbertz, J.-H. (Hg.): Bildung zwischen
Staat und Markt. 239-250.

1999      Reintegrative Personalentwicklung - Eine Archäologie interkulturellen Wissens. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Bd.95, H.2, 235-239

2000    Reformatory Education and Social Integration of Juvenile Delinquents in Japan: A Cultural Comparison from a Historical Perspective.
In: Tôkyô Daigaku Daigakuin Kyôikugaku kenkyûka kyôikukenkyûshitsu Kenkyûshitsu kiyô, Nr 26.

2001    „Ich bin neugierig, wie es sein wird...“. In: WIR. DLFH – Dachverband – Aktion für krebskranke Kinder e.V., 4/2000, S. 16-17.

2009     Gesundheitsförderung und Prävention. In: Dialog; Jan/Feb 2009, S.2-4.

2009     Sozial- und Gesundheitsmanagement im Kontext gesellschaftlicher Bedarfslagen, In: Dialog; Mai/Jun 2009; S.2-4

2013     Hedenigg, S. Impulse. In: Hedenigg, S./Henze, G.(Hrsg.) (2013). Ethik im Gesundheitssystem. Steuerungsmechanismus für eine Medizin der Zukunft. Stuttgart: Kohlhammer. S.17-20.

2013     Hedenigg, S. (2013). Kommunikation und partnerschaftlich-deliberative Arzt-Patient-Beziehung als Ausdruck ethischer Handlungskompetenz. In: Hedenigg, S./Henze, G.(Hrsg.) (2013).
Ethik im Gesundheitssystem. Steuerungsmechanismus für eine Medizin der Zukunft. Stuttgart: Kohlhammer. S.129-143.

2015     Hedenigg, S. (2013). Hören Lernen. In: Hansen, H./Zechert, Chr./ Bremer, F.(Hrsg.) Herr Dörnern kommt mit dem Zug- 80 Jahre – 80 Begegnungen. Stuttgart: Paranus/Schattauer,
Psychiatrie Verlag. S.55-56.

 

Koautorenschaft

2000   Lenzen, D./Hedenigg, S.: Hochschullehrer/Hochschullehrerin und wissenschaftlicher Nachwuchs. In: Roth, L. (Hg.): Pädagogik Handbuch, 2. Aufl., München. 4073-4088

2001    Drinck, B./Ehrenspeck, Y./Hackenberg,A./Hedenigg, S./Lenzen,D.: Von der Medienwirkungsbehauptung zur erziehungswissenschaftlichen Medien-rezeptionsforschung,
In: MedienPädagogik, Online-Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, Themenschwerpunkt: Methodologische Forschungsansätze in der Medienpädagogik (PDF-Dok)
Nummer 1/2001

2005     Hedenigg, S./Henze, G.: Behandlungsbegrenzung bei lebensbedrohlich erkrankten Kindern: ein Tabu? In: Kuhlmey, A. Rauchfuss, M. Rosemeier, H.-P. (Hrsg.):
Tabus in Medizin und Pflege. Frankfurt/Main, 267-290.

2006     Hedenigg, S./Sing, D.: Der Studiengang Soziale Dienstleistungen an der Fachhochschule Linz. In: obds, 4-2006; 12-15.

2015     Hedenigg, S./Henze, G. Operationalisierung von Ethik als Führungsverantwortung unter den Bedingungen der Ökonomisierung der Medizin. In: Hellmann, G. (Hrsg.).
Markenzeichen Ethik! Führung durch Ethik und Identität (Gesundheitswesen in der Praxis). Heidelberg: medhochzwei Verlag.S.230-271.

 

Mitherausgeberschaft

2002     Collaborating Editor with Koppen, J.K./Lunt/ Wulf, Chr.: Education in Europe: Cultures, Values, Institutions in Transition, Münster/New York/München/Berlin.

 

Bücher/Buchkapitel

1996     Aspekte des Vaterkonzeptes in Japan. In: Trommsdorf, G./ Kornadt, H.-J. (Hg.): Gesellschaftliche und individuelle Entwicklung in Japan und Deutschland. Konstanz. 153-166.

1999     Kindheitsbegriffe japanischer Strafkonzeptionen: Zur Rezeption westlicher Modelle der Reformerziehung in der Meiji-Zeit. Münster u.a.

1999     Kulturell unterschiedliche Wahrnehmungen strafender Beschädigungen des Körpers. In: Homfeld, H. G. (Hg.): "Sozialer Brennpunkt" Körper. Baltmannsweiler. 49-61.

2000     Gewalt – eine kulturelle Konstruktionen. In: Foljanti-Jost, G. (Hg.): Schule, Schüler und Gewalt – Beiträge zu Deutschland, Japan, China und der Mongolei. München. 109-114.

2002     Reformatory education and Social Integration of Juvenile Delinquents – A Cultural Comparison from an Historical Perspective. In: Koppen, J.K./Lunt/ Wulf, Chr./Hedenigg, S.: Education
in Europe: Cultures, Values, Institutions in Transition, Münster/New York/München/Berlin, 267-281.

2002     Tabuisierung des Todes in der Kommunikation mit lebensbedrohlich erkrankten Kindern. In: Matthias Rothe und Hartmut Schröder (Hrsg.): Ritualisiert Tabuverletzungen, Lachkultur und
das Karnevaleske. Beiträge des Finnisch-Ungarischen Kultursemiotischen Symposiums bis 11. November 2000 Berlin – Frankfurt (Oder). Reihe: Studien zur Ethik in Ostmitteleuropa.
Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften Frankfurt am Main 2002.

2006     Der Umgang mit dem Tod eines lebensbedrohlich erkrankten Kindes im familialen Diskurs. Eine explorative Studie zum Interaktions- und Kommunikationsverhalten
von Tumorpatienten. Dissertation.

2013      Hedenigg, S./Henze, G.(Hrsg.) (2013). Ethik im Gesundheitssystem. Steuerungsmechanismus für eine Medizin der Zukunft. Stuttgart: Kohlhammer. S.17-20.

2015      Hedenigg, S./Henze, G.(2015). Operationalisierung von Ethik als Führungsverantwortung unter den Bedingungen der Ökonomisierung der Medizin. In: Hellmann, G. (Hrsg.).
Markenzeichen Ethik! Führung durch eine sie auf Morgen um Jahre wir der Ethik und Identität (Gesundheitswesen in der Praxis). Heidelberg: medhochzwei Verlag.S.230-271.

Vorträge

  • Referat im Forschungskreis für vergleichende Ideengeschichte (hikaku shisshi kenkyû-kai) zum Thema Kindheits- und Erziehungsbegriffe in modernen Strafkonzeptionen Japans am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Tokyo (03.03.1995)
  • Symposiumsbeitrag zum Thema Biomacht und Disziplinarmacht. Zur Verstaatlichung pädagogischer Interventionen in der Tokugawa- und Meiji-Zeit als Beitrag zum 15. Kongreß der DGfE an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (12.03.1996)
  • Symposiumsbeitrag zum Thema Cognitive constructions of the image of death as presented in film: An empirical study of 12-18 year-old pupils of various ethnic backgrounds (II): Ethnic and religious boundaries an der ABLE Conference vom 27.-29. Mai 1999 in London.
  • Workshopbeitrag zum Thema Selbstzuschreibungsprozesse ethnischer und religiöser Grenzen des ersten Workshops der Hiroshima-Berlin Kooperation in Berlin (03.09.1999)
  • Tagungsbeitrag zum Thema Religiöse Todeskonzepte – Präsentiert am Beispiel muslimischer Kinder in der Kommission Pädagogische Anthropologie in der Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 19.-21. 05. 2000 in Innsbruck
  • Gastvortrag zum Thema Einstellungen von Kindern und Jugendlichen zum Tod in dem Hauptseminar „Kulturwissenschaftliche Aspekte der Thematik Krankheit, Tod und Sterben“ an der Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder) am 30.11.2000
  • Tagungsbeitrag zum Thema Lebensbedrohlich erkrankte Kinder und Religion in der Kommission Pädagogische Anthropologie (Schwerpunktthema „Religion“) in der Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 12.-14.10.2001 in Augsburg
  • Workshop zum Thema Todesvorstellungen lebensbedrohlich erkrankter Kinder bei dem 2. Dattelner Kinderschmerztage-Kongress für Kinderschmerztherapie und pädiatrische Palliativmedizin vom 30.01.03-01.02.03 in Recklinghausen
  • Vorlesung „Behandlungsbegrenzung bei lebensbedrohlich erkrankten Kindern: ein Tabu?“ zus. mit Prof. Dr. Günter Henze im Rahmen der Ringvorlesung „Frauen in Gesundheit und Krankheit – Tabuisierte Themen in der Lebenswelt von Frauen und Männern“ an der Charité Berlin am 05.12.2005
  • „Die Arzt-Patient-Beziehung in der Neuroonkologie -Die Bedeutung der therapeutischen Beziehung für die Lebensqualität von Patienten mit einer infausten Prognose (z.B. Glioblastom, Astrozytom; WHO Grad III; IV)“ Gemeinsamer Kongress der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie vom 24.-27.09.2008 in Jena

Forschungsschwerpunkte

  • Derzeitiges Forschungsvorhaben: Caring Economics – skandinavische Wohlfahrtsmodelle
  • Ethik im Gesundheitssystem
  • Versorgungsforschung und Kommunikation am Ende des Lebens
  • Todeskonzeptforschung
  • Kindheits- und Familienforschung (interkultureller Vergleich)

Fachtagungen

Fachtagungen am Studiengang Sozial- und Gesundheitsmanagement

  • „In Sorge um das Gesundheitssystem“
  • "Wie viel Ethik gestattet sich die Medizin?"

Weiterbildung

  • Systemisches Coaching 
  • Ausbildung an der GST Berlin;
  • Nebentätigkeit: Resilienzfaktoren bei Burnout und Ressourcenorientierung im systemischen Coaching für Ärztinnen und Ärzten