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Unser Beitrag für Kirche und Gesellschaft
Leitbild
Die Theologische Hochschule Friedensau fördert als adventistische Profilhochschule Menschen ganzheitlich und bildet sie durch Lehre, Forschung und Weiterbildung dazu aus, sich im Dienst für den Nächsten, in Kirche und Gesellschaft zu engagieren.
1. Profil
Wir konzentrieren uns auf solche Disziplinen, die den Dienst am Menschen zum Inhalt haben. Dies geschieht in den Fachbereichen Theologie und Christliches Sozialwesen. Wir sind eine internationale Hochschule, die sich der Interkulturalität und Chancengleichheit verpflichtet fühlt und eine Geschichte langjähriger Beziehungen zu Ländern in allen Kontinenten weiterführt.
2. Gemeinschaft
Wir sind eine Campus-Hochschule, auf der unsere Lehrenden, Angestellten und Studierenden eine vertrauensvolle, tolerante, multikulturelle und kooperative Lebensgemeinschaft bilden. Wir wollen alle Mitglieder dieser Gemeinschaft ganzheitlich fördern. Die Gleichheit von Frauen und Männern ist hierbei eine Grundgegebenheit ebenso wie der Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Kulturen. Als familienfreundliche Hochschule wollen wir mit entsprechenden Rahmenbedingungen die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie erleichtern. Dazu trägt auch die großzügige Struktur des Campus mit seiner Einbettung in die Natur bei.
3. Forschung und Lehre
Wir verpflichten uns gegenüber den Studierenden, Grundlagen der jeweiligen Wissenschaft wie auch aktuelle Forschungsbeiträge zu vermitteln. Forschung und Lehre fußen auf wissenschaftlichen Methoden, prinzipeller Ergebnisoffenheit und Verantwortung vor Gott und den Menschen. Das Ziel der Lehre ist es, Forschungs- und Anwendungskompetenzen zu vereinigen, damit unsere Absolventen und Absolventinnen den Anforderungen in ihren Aufgabenbereichen auf qualitative hochwertige Weise gerecht werden können.
Außerdem bieten wir Fort- und Weiterbildungen im Sinne des lebenslangen Lernens an. Lehrende wie Studierende tragen durch Veröffentlichungen zum wissenschaftlichen Diskurs bei. Unsere Lehre und Forschung sind christlich-ethisch fundiert, ganzheitlich und interdisziplinär ausgerichtet.
4. Gesellschaft und Spiritualität
Wir sind überzeugt, dass Glaube, Bildung und Lebensvollzug eine Einheit bilden. Wir streben danach, in unserem Handeln eine Spiritualität widerzuspiegeln, die auf dem Evangelium von Jesus Christus beruht. Deshalb fördern wir persönliche Identitätsbildung durch Ermutigung und Befähigung zur Selbstreflexion. Unser Ziel ist es ebenso, die Gestaltung von Kirche und Gesellschaft konstruktiv und kritisch zu begleiten. In diesem umfassenden Sinne wollen wir als Hochschulgemeinschaft unseren Auftrag erfüllen.
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Lernen Sie uns kennen!
Die Theologische Hochschule Friedensau ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Hier können B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend und in Teilzeit – in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie belegt werden. Rund 40 Nationen sind unter den Studierenden und Lehrenden vertreten. Studieninteressierte können sich zu Schnuppertagen anmelden und das Leben im Hörsaal und auf dem Campus kennenlernen.
Veranstaltungen findenSpiritual-Masterplan
Leitgedanke
Wir möchten ein Umfeld und Gelegenheiten schaffen, in der Studierende und Angestellte der Hochschule in ihrer Beziehung mit Jesus Christus wachsen und die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unterstützen können.
Dazu haben wir die geistlichen Grundlagen und Atmosphäre, die adventistische Identität und die missionarische Entfaltung in Einheit, Vielfalt und Vorbild beschrieben. Hier ein kleiner Auszug:
Identität
Die Theologische Hochschule Friedensau hat ein christliches, freikirchliches, adventistisches Profil. Die adventistische Identität der Hochschule ist dabei die Übersetzung dessen, was wir unter Nach folge Jesu und christlichen Überzeugungen verstehen. Das Erbe der über hundertjährigen Ge schichte Friedensaus und der Weg Gottes mit der Hochschule ist für uns ein hohes Gut und eine geistliche Verpflichtung.
Atmosphäre
In Friedensau soll eine christliche Grundhaltung jeden Lebens- und Arbeitsbereich prägen. Hochschule und Gemeinde, Seniorenheim und Ortschaft bilden eine Einheit; Institutionen und Bürger leben aufeinander bezogen. Daher erstreben wir einen respekt- und liebevollen Umgang miteinander; wir bedenken und achten den Wert und die Würde aller Menschen als Geschöpfe Gottes. Der christliche Umgang mit der Zeit, der sich auch im biblischen Sabbat widerspiegelt, und eine ökologische Orientierung, die in der Verantwortung christlicher Haushalterschaft begründet liegt, gehören zu unseren Kernwerten. Unsere Ausrichtung auf die Wiederkunft Christi gibt unserem gesamten christlichen Leben eine klare Perspektive.
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Schutzkonzept vor sexualisierter Gewalt
Die Theologische Hochschule Friedensau steht für ein respektvolles, wertschätzendes und gleichberechtigtes Miteinander auf dem Campus und in allen Bereichen des Hochschullebens. Wir sehen uns in der Verantwortung, die Würde und Integrität aller Menschen zu schützen.
Wir treten entschieden gegen jede Form von Diskriminierung und Benachteiligung ein. Insbesondere wenden wir uns gegen sexuelle Belästigung, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt sowie Stalking. Solches Verhalten verletzt Menschen, schafft ein belastendes Umfeld und ist mit den Werten und rechtlichen Grundlagen unserer Hochschule nicht vereinbar.
Die dafür herausgearbeiteten Grundsätze beschreiben verbindlich, wie wir dieser Verantwortung nachkommen, wie wir präventiv handeln und wie wir mit Vorfällen umgehen.
Betroffene ermutigen wir, sich Unterstützung zu holen und Vorfälle anzusprechen. Auch Personen, die entsprechende Situationen beobachten, sind aufgefordert hinzusehen und zu handeln. Die Hochschule stellt hierfür Ansprechpartner und Beratungsangebote zur Verfügung und geht Hinweisen konsequent nach.
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Gleichstellungsbeauftragte Person
Die ThHF ist eine wissenschaftliche Hochschule mit den Aufgaben der Lehre, der Forschung und der Aus- und Weiterbildung in den Bereichen adventistischer Theologie und des Christlichen Sozialwesens und deren nahestehenden Wissenschaften in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Entsprechend dem Selbstverständnis der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, dem Leitbild der ThHF und den grundgesetzlichen und einfachgesetzlichen Regelungen wirkt die ThHF an der Gleichstellung aller Studierenden und Beschäftigten hinsichtlich
- ethnischer Herkunft,
- Religion und Weltanschauung,
- Geschlecht und sexueller Identität,
- Behinderung oder chronischer Erkrankung,
- Alter und Familienstand,
- sozialer Herkunft und Situation
innerhalb und außerhalb der Hochschule mit.
Zur Umsetzung hat der Senat ein Gleichstellungskonzept an der ThHF beschlossen. Dieses Konzept wird von einer oder einem Gleichstellungsbeauftragten umgesetzt, der oder die von allen Mitarbeitenden und den Mitgliedern des Studierendenrats für jeweils drei Jahre gewählt wird.
Der oder die Gleichstellungsbeauftragte hat dazu Mitwirkungsrechte in den Hochschulgremien und ist zum Beispiel im Berufungsverfahren zu beteiligen. Für Hochschulmitglieder mit Behinderung ist er oder sie Ansprechperson zum Abbau von Hindernissen an der Teilhabe.
Mitglieder der Hochschule können sich bei der oder dem Gleichstellungsbeauftragten in allen Fragen der Gleichstellung oder Diskriminierung beraten lassen oder sich unterstützen lassen.
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Vertrauensmitarbeiter
Hochschulleitung und Vertrauensperson sind verpflichtet, mit den ihnen jeweils zur Verfügung stehenden Mitteln Mobbing, sexuelle Belästigung, Diskreditierung und Diskriminierung zu verhindern bzw. zu unterbinden. Jeder Mitarbeiter hat die Pflicht, zu einem guten Arbeitsklima beizutragen, die Persönlichkeit jedes Kollegen (auch externen Mitarbeitern) zu respektieren und sämtliche Verhaltensweisen zu unterlassen, die Kollegen belästigen, herabwürdigen diskreditieren oder diskriminieren könnten.
Bei auftretenden oder drohenden Konflikten bieten die von den Beschäftigten für zwei Jahre gewählten Vertrauensmitarbeitenden eine Anlaufstelle zur Beratung und Unterstützung für schwierige Gespräche, unter Mitarbeitenden, mit Vorgesetzten oder zwischen Abteilungen, ohne gleich eine Leitungsebene mit einzubeziehen, oder falls diese involviert ist zur Unterstützung zu bitten.
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Beschwerdestelle
Die Theologische Hochschule Friedensau fördert die gleichberechtigte Zusammenarbeit und das Zusammenleben ihrer Mitglieder und Angehörigen auf dem Campus und auf allen Funktionsebenen in Verwaltung, Betriebstechnik, Gästehaus, Studium, Lehre und Forschung. Sie legt Wert auf vertrauensvollen Umgang und respektvolles und wertschätzendes Handeln und sieht sich verpflichtet, auf allen Ebenen aktiv gegen alle Formen von Diskriminierung vorzugehen, wie beispielsweise Rassismus, Mobbing und Machtmissbrauch. Insbesondere für Fälle von Benachteiligung, Benachteiligung oder Belästigung – auch der sexuellen Belästigung, oder dem Verstoß gegen das Schutzkonzept der Hochschule – ist die Beschwerdestelle der richtige Ansprechpartner für alle die auf dem Campus studieren, arbeiten oder auch nur zu besuch sind.
Manchmal reicht ein vermittelndes Gespräch nicht aus, manchmal braucht man eine kompetente Stelle, die Beschwerden in einem geregelten Verfahren nachgehen kann und der Leitung konkrete Vorschläge zur Verbesserung einer Situation oder Sanktionierung einer Person unterbreitet.
Die Beschwerdestelle berät, klärt auf und empfiehlt Maßnahmen, hat aber auch die Aufgabe zusammen mit den Vertrauenspersonen und dem oder der Gleichstellungsbeauftragten präventive Maßnahmen vorzuschlagen oder durchzuführen.
Die Mitglieder der Beschwerdekommission werden für grds. drei Jahre gewählt, der studentische Vertreter für ein Jahr.
Beschwerdestellenrichtlinie
Mail:
Stefan Rehbein
Studentische Vertretung in der Beschwerdekommission
E-Mail:
Hinweisgeberstelle
Als Hochschule haben wir eine interne Stelle eingerichtet, an die auch anonyme Hinweise auf Verstöße gegen Gesetze, Verordnungen und interne Compliance-Regelungen gegeben werden können. Dies betrifft alle Bereiche der Arbeit, zum Beispiel der Arbeitssicherheit, der Hygiene, der Buchhaltung, der Steuer oder behördlicher Anordnung oder Auflagen. Damit soll eine sichere und niederschwellige Meldung auch von Verdachtsfällen möglich sein, um Verstöße schnell und unbürokratisch abstellen zu können, ohne das Risiko einzugehen, im Falle einer unsicheren Rechts- oder Beweislage schon eine externe Stelle kontaktieren zu müssen und damit gegebenenfalls selbst Vertraulichkeits- oder Datenschutzverstöße zu begehen.
Dazu kann man sich direkt an den Compliance-Officer wenden oder über ein gemeinsamen Hinweisgeberportal, das von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten als gemeinsame Meldestelle betrieben wird.