20. Töpferbasar in Friedensau

25. Nov. 2019

Am 24. November 2019 war es wieder soweit! Die Kulturscheune Friedensau öffnete ihre Türen für den nunmehr 20. Töpferbasar der Frauentöpfergruppe Friedensau. Der Erlös geht wie in jedem Jahr an Kinder- und karitative Einrichtungen. Schon vor der Öffnung bildeten sich lange Schlangen von Interessierten, die sich um die zu Anfang besonders große Auswahl an Töpferwaren scharten und nicht lange überlegen mussten, welche Stücke sie erwerben wollten. Mit Kaffee und Kuchen konnten sich die Besucher nebenher stärken.

In diesem Jahr werden drei Spendenbeträge vergeben: 1. an den „Wünschewagen Sachsen-Anhalt“, der schwerkranken Menschen einen letzten Herzenswunsch erfüllt; 2. an AMe Bolivia, ein Rehabilitationszentrum in Santa Cruz, Lajas (Bolivien), in dem Kranke und Behinderte versorgt werden; 3. die Kita Friedensau (in städtischer Trägerschaft) zur Anschaffung neuer Turngeräte für das Kinderturnen.

Rüdiger Schröter, Ortsbürgermeister von Friedensau, eröffnete die Veranstaltung und fand lobende Worte zur 20. Ausgabe des Töpferbasars und für die kreativen Frauen. Kreativ tätig sein und gleichzeitig Gutes tun?! Geht das? Ja, das funktioniert! Die Frauentöpfergruppe um Sieglinde Schröter leistet dies seit 20 Jahren. Die Besetzung der Gruppe ist über die 23 Jahre ihres Bestehens hin eine andere geworden, aber viele der Frauen sind von Anfang an dabei, als Christa Gerhardt diese Idee mit nach Friedensau brachte und eine Töpfergruppe ins Leben rief. Ton – das ist der Werkstoff, aus dem das Jahr über in der „Töpferstube“ in Friedensau Krüge, Schalen, Tassen und vor allem verschiedenste Figuren für Haus und Garten hergestellt werden. Und damit nicht genug. Diese Gegenstände werden verkauft und der Ertrag für einen guten Zweck gespendet. Die Jahre über waren es mehr als 50 verschiedene Organisationen und Vereine, die bedacht werden konnten. Und die Gestaltungsideen gehen nicht aus – und die Freude am Gutes tun auch nicht! Der nächste Töpferbasar findet am Sonntag, 22. November 2020 statt.