Bogenhofen besuchte Friedensau
08. Juli. 2026 / Campusleben / Events
Theologiestudenten und Lehrende tauschen sich aus.
Seit vielen Jahren organisieren die Studierenden der beiden Theologie-Studienorte im deutschsprachigen Raum gemeinsame Treffen zum Kennenlernen und gegenseitigem Austausch, die im Wechsel in Friedensau oder in Bogenhofen stattfinden. Für diese gute Tradition wurde ein Staffelstab angefertigt, der mit dem Wort Jesu aus Johannes 13,35 beschriftet ist: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“. In diesem Frühjahr war es wieder soweit. Die Bogenhofener kamen zu uns nach Friedensau. Der Besuch war lange geplant und von den beiden Theologiestudentinnen Theresa Peters und Gloria Hermann sehr gut vorbereitet worden.
Ein Besuch der Stätten der Reformation in Wittenberg
Nachdem die Bogenhofener Studierenden am Mittwoch, dem 8. April 2026, mit ihren Autos in Friedensau angekommen und begrüßt worden waren, wartete ein interessantes Programm auf sie. Am folgenden Tag ging es gleich wieder auf Reisen. Als bunte Gruppe von Bogenhofenern und Friedensauern stand ein Besuch in Wittenberg auf dem Programm. Es lohnt sich immer wieder, den Ort kennenzulernen, an dem Martin Luther gelebt, gelehrt und gepredigt hat.
Am Freitag erlebten unsere Gäste einen normalen Hochschulalltag in Friedensau. Jeder konnte Vorlesungen besuchen und einfach mit dabei sein. Etwas mehr über den Campus und die Geschichte von Friedensau gab es am Freitagnachmittag bei einer Ortsführung zu erfahren. Mit Shabbat Shalom am Freitagabend in der Aula begann der Sabbat.
Die Predigt im Gottesdienst von Martin Pröbstle „Wie lange noch?“
Martin Pröbstle, Ph.D., Dekan des Theologischen Seminars Schloss Bogenhofen sprach in der Sabbatpredigt die Frage an: „Wie lange noch?“ Damit stärkte er die gelebte Hoffnung auf Jesu Widerkunft. Bei einem Spaziergang am Nachmittag, bei gemeinsamem Singen und bei Spielen im StuZ am Abend und natürlich vielen lustigen, aber auch ernsten Gesprächen klang der Sabbat aus. Der für viele interessanteste Teil der Begegnung war die mit Spannung erwartete „Vorurteils-Aussprache“ im Sonntagvormittag. Dabei wurde ein Gedanke deutlich, der das ganze Wochenende bestimmte: „Egal, an welcher Institution wir studieren, in Christus sind wir eins. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit als Kolleginnen und Kollegen im Dienst für die Adventgemeinden.“ Mit dieser Haltung blicken wir vorfreudig auf den nächsten Austausch und die Zeit im Dienst.“ Ein gemeinsames Gebet und der Segenswunsch füreinander beschlossen das erlebte gesegnete Treffen.
Nach einem Bericht von Theresa Peters







