Friedensau war wieder unterwegs
24. März. 2026 / Campusleben
Sabbatmorgen, 24. Januar: Die Luft ist frisch, und ein Hauch von Erwartung und Vorfreude liegt über der Adventgemeinde in Stuttgart-Mitte. Eine Gruppe Friedensauer war – mit dem Friedensau-Film im Gepäck – in den Süden gereist und erlebte in Stuttgart den Gottesdienst. Selbstverständlich beteiligten sich die Gäste an der Gottesdienstgestaltung. Die Jugendklasse übernahm Theologiestudentin Theresa. Die Predigt hielt Dr. Johannes Hartlapp. Er stellte sie unter den Titel „Alles neu“. Seine Worte vermittelten Hoffnung auf Erneuerung, zeigten Gottes Wirken in unserer Geschichte auf und blickten auf das verheißene Morgen, wenn Jesus wiederkommt. Ein Gottesdienst voller Stille und Kraft, der noch lange nachklingen wird.
Ein Filmabend, der Menschen zusammenbringt
Am späteren Nachmittag füllte sich der Gemeindesaal der Adventgemeinde erneut mit Stimmen und Vorfreude. Geschwister aus vielen Gemeinden – darunter Böblingen, Esslingen, Ostfildern, Backnang, Pforzheim, Zeutern, Mühlacker und sogar aus Lahr – waren zum Filmabend gekommen. Trotz der angespannten Parkplatzsituation in Stuttgart-Mitte ließen sich die Gäste die Gelegenheit nicht nehmen, die Filmvorführung zu erleben. Der Film „Echo des Glaubens: Friedensau – ein Ort der Bildung und der Mission“ zeigte Episoden aus Geschichte und Gegenwart: von den Pionierjahren über die Herausforderungen der Kriegs‑ und DDR‑Zeit bis hin zur staatlichen Anerkennung der Hochschule 1990 und bis in unsere Zeit hinein. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen auf der Leinwand, erzählen von Mut, Glauben und Hoffnung.
Fragen, die nachklingen
Im anschließenden Podiumsgespräch kamen fünf Perspektiven zusammen: durch den Drehbuchautor und Kirchenhistoriker Dr. Johannes Hartlapp, die Schauspieler Yevgeniy Solovyov – er spielte den russischen Soldaten - und von Holger Menzel als Regierungsrat Dr. Paschasius. Außerdem durch Theresa Peters, die Regieassistentin, und meine Rolle als Statistin sowie Verantwortliche für Presse und Marketing. Die Fragen aus dem Publikum waren vielfältig, auch unerwartet. Besonders in Erinnerung bleibt die Frage eines Kindes nach dem Titel, warum „Echo des Glaubens“?! Andere Fragen öffneten Horizonte: Was wünschen wir dem Film? Wie positioniert sich die Hochschule und wie soll sich unsere Kirche in Anbetracht der aktuellen Weltgeschehnisse positionieren – hier in Deutschland und auch weltweit?
Zwischen Waffelduft und Gesprächen
Während die Gemeinde mit duftenden Waffeln, frischen Brezeln und Getränken aufmerksam-liebevoll für das leibliche Wohl sorgte, entwickelten sich Gespräche, die weit über das offizielle Programm hinausgingen. Fast eine Stunde lang wurde im Anschluss nachgefragt, zugehört und nachgedacht – aus einem Filmabend wurde ein warmer, herzlicher Austausch, der das positive Miteinander sichtbar machte.
Glückliche Heimkehr
Auch die Reise selbst haben die Friedensauer Gäste als gesegnet erlebt. Die Wettervorhersagen waren teils dramatisch. Doch die Straßen auf der Heimfahrt zeigten sich völlig unproblematisch, ohne Schnee und ohne Glätte. Erst nach der Rückkehr nach Friedensau gab es die erwarteten Winterkapriolen. Die Erinnerungen an den Tag bleiben sonnig und hell.
Der Friedensau-Film „Echo des Glaubens“ kann weiterhin deutschlandweit gezeigt werden. Eine Anfrage per E-Mail unter "> genügt. Im Frühjahr 2026 wird der Film auf USB‑Stick (hier mit Bonusmaterial) veröffentlicht und kann so – oder auch über Online-Video-Streaming-Plattformen – käuflich erworben werden. Weitere Informationen findet ihr unter film.friedensau.de.
Dr. Inna Mayer, Leiterin der Abteilung Marketing und PR
