Master of Arts ­Musiktherapie­

Seit 1998 wird an der Theologischen Hochschule Friedensau Musiktherapie in verschiedenen Formen und Fächerkombinationen unterrichtet. Heute kann an der ThHF Musiktherapie als eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin in einem berufsbegleitenden, konsekutiven Studiengang mit dem Abschluss Master of Arts studiert werden.

Einführungs- und Infoveranstaltung:

in Berlin, Termin nach Absprache mit der Studiengangsleiterin

Bewerbungsfrist

31. August

Semesterbeginn

Wintersemester in der ersten Blockwoche (siehe unten)

Studienzeit

6 Semester Regelstudienzeit (120 CP)

Studienform

Berufsbegleitend

Abschluss

Master of Arts Musiktherapie

Sprache des Studiengangs

Deutsch

Studiengebühren

siehe Finanzbulletin

Finanzierungsmöglichkeiten

auf Anfrage

jetzt bewerben

Einführungs- und Informations­veranstaltung­

Um einen Eindruck vom Studium der Musiktherapie an unserer Hochschule gewinnen zu können, bieten wir nach vorheriger Absprache die Möglichkeit einer einwöchigen hospitierenden Teilnahme am laufenden Studienbetrieb. Darüber hinaus finden regelmäßig Einführungs- und Informationstage statt, die wir zentral in Berlin durchführen. Ein Termin dafür ist individuell und direkt unter folgender Adresse zu vereinbaren:

Petra Jürgens
Prof. Dr. sc. mus.

Telefon: + 49 (0) 3921 916-187
E-Mail:

Veranstaltungsort für die Informationsveranstaltungen und Eignungsprüfungen:

Institut für Musiktherapie Berlin
Waldhüterpfad 38
D-14169 Berlin-Zehlendorf

Die Teilnahme ist mit einem zulassungsrelevanten Eignungsverfahren für Studiengangsinteressierte verbunden. Eine Teilnahme verpflichtet jedoch nicht zur Bewerbung und Einschreibung. Es wird eine Gebühr von 45,00 € erhoben, die bei Eignung und erfolgreicher Bewerbung mit den Einschreibegebühren verrechnet bzw. gutgeschrieben wird.

Bild der THH Friedensau

Informationen und Anmeldung zur Eignungsprüfung

Hast Du noch Fragen zum Studiengang, zur Bewerbung, zur Eignungsprüfung oder allgemein? Ich helfe Dir gerne!

Petra Jürgens
Prof. Dr. sc. mus.

Telefon: + 49 (0) 3921 916-187
E-Mail:

Studien­inhalt­

Drei Blockwochen pro Semester an der Hochschule, Praktika und Supervision sind individuell gestaltbar.

  • Musiktherapie (Einführung, Theorie und Praxis; 40 CP)
  • Musiktherapeutische Praktika (3 Einheiten; 20 CP)
  • Psychologie (10 CP)
  • Gesundheitswissenschaften (10 CP)
  • Wissenschaftsmethoden (15 CP)
  • Ethik (5 CP)
  • Masterthese (20 CP)

Ausführliche Beschreibungen zu den einzelnen Unterrichtsschwerpunkten sind dem Modulhandbuch zu entnehmen.

­Berufsprofile­

Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten mit Masterabschluss arbeiten in folgenden Bereichen:

medizinisch, klinisch, stationär
Erwachsenenpsychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neonatologie, Geriatrie, Onkologie, Psychosomatik und Psychotherapie, Hospiz, Rehabilitation, Schmerztherapie etc.

sozialpädagogisch
Schulen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Kinder- und Jugendheime, sozial- und heilpädagogische Zentren, freizeitpädagogische Einrichtungen, Kreativwerkstätten etc.

beraterisch und präventiv
Seelsorge, Selbsthilfegruppen, Migrations- und Suchtberatung, Krisenintervention, Kur- und Bäderwesen, Salutogenese

ambulant
freiberufliche Tätigkeit in eigener sozial- und/oder psychotherapeutischer Praxis

lehrend und/oder forschend
musiktherapeutisch, methodisch-didaktisch oder methodologisch in Ausbildungs- bzw. Forschungseinrichtungen

Voraus­setzungen­

Zulassungsvoraussetzung für den jeweils im Wintersemester ist ein erfolgreicher Studienabschluss (B.A., M.A., Dipl., Mag., Staatsexamen, Dr.) an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule in Deutschland oder ein gleichwertiger Studienabschluss in den Studiengängen Studienabschluss (i.d.R. in Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik, Psychologie, Erziehungswissenschaften, Pflegewissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaft, Medizin, Musikwissenschaft oder Musik. Dies muss durch Staatsexamen, Master-, Bachelor-, Diplom-, Magisterprüfung oder Promotion nachgewiesen werden.

Wir erwarten dabei einen Abschluss mit der Durchschnittsnote 2,5 oder besser, wobei auf Antrag unter besonderen Voraussetzungen vom Erreichen der Durchschnittsnote abgesehen oder ein anderer Studiengang anerkannt werden kann. Bei fachfremden Studiengängen kann vom Bewerber verlangt werden, fachspezifische Kenntnisse nachzuweisen oder zusätzliche Module aus dem Bachelorstudiengang Soziale Arbeit zu belegen.

Bewerber müssen die Teilnahme von mindestens 50 Zeitstunden an Selbsterfahrungsveranstaltungen nachweisen. Dazu zählen: eigene Therapieerfahrungen, Selbsterfahrung in Einzel- und Gruppensettings, selbst- und fremdwahrnehmungsorientierte Lehrveranstaltungen bisheriger Studienleistungen und professionell angeleitete Auseinandersetzungen mit der eigenen Person | Biographie (z.B. Balintgruppen, Psychodrama). Maximal die Hälfte der geforderten 50 Zeitstunden kann auf Antrag an den Prüfungsausschuss noch innerhalb der ersten 2 Semester nachgeholt werden.

Zur Einschätzung der persönlichen Eignung und Studienmotivation von Bewerbern findet ein Auswahlgespräch mit zwei therapeutischen Fachpersonen statt. Das Gespräch wird schriftlich bestätigt mit dem Vermerk „für eine therapeutische Tätigkeit voraussichtlich: geeignet/bedingt geeignet/nicht geeignet.“ Wird ein Bewerber als „voraussichtlich nicht geeignet“ eingeschätzt, ist eine Zulassung zum Studium nicht möglich. Wird der Bewerber als „voraussichtlich bedingt geeignet“ eingeschätzt, kann die Zulassung zum Studium von Auflagen abhängig gemacht werden (z.B. zusätzliche Selbsterfahrung, ein eigener Beratungs- oder Therapieprozess etc.).

Darüber hinaus sind die Bewerber verpflichtet eine musikalische Eignungsprüfung entsprechend § 27 Abs. 7 S. 2 Landesrecht Sachsen-Anhalt Hochschulgesetz (LSA-HSG) zu absolvieren. Die musikalische Eignungsprüfung findet mit der Studiengangsleitung des Studiengangs und einem externen Lehrbeauftragten statt, der über hervorragende fachbezogene Leistungen auf dem diagnostischen & musiktherapeutischen Gebiet verfügt. Im Fokus stehen hier insbesondere die musikalischen Ausdrucks- und Kommunikations­kompetenzen der Bewerberin | des Bewerbers. Darüber hinaus werden mittels angeleiteter musikalischer Improvisation Interaktionsmuster erfasst. Dritter Teil dieser Eignungsprüfung ist die Rezeption von Musik. Hier ist das Augenmerk auf die Wahrnehmungsstile, -präferenzen und -ebenen der Bewerberin| des Bewerbers gerichtet. Den Abschluss bildet eine Überprüfung der aktuellen Fähigkeiten im Benennen, Beschreiben und Bewerten von Wahrnehmungsaspekten.

Hinweise:
Leistungsnachweise, die im Fach Musiktherapie an der Theologischen Hochschule Friedensau und/oder dem Institut für Musiktherapie Berlin erbracht wurden, können im Masterstudiengang Anerkennung finden.

Der Verlauf der praktischen Eignungsprüfung wird protokolliert, in dessen Ergebnis die Prüfer ein Fazit formulieren. Wird der Bewerber/ die Bewerberin als „voraussichtlich geeignet“ eingeschätzt, kann die Zulassung zum Studium erfolgen. Lautet das Ergebnis „voraussichtlich bedingt geeignet“ kann die Zulassung zum Studium von Auflagen abhängig gemacht werden, die es ermöglichen, die sichtbar gewordenen noch fehlenden Kompetenzen innerhalb der ersten beiden Semester zu entwickeln. Wird ein Bewerber als „voraussichtlich nicht geeignet“ eingeschätzt, ist eine Zulassung zum Studium nicht möglich.

­Zulassung­

Der Antrag auf Zulassung zum Studium wird auf Anfrage vom Zulassungsamt | vom Akademischen Auslandsamt zugesandt. Die Möglichkeit der Online-Anforderung besteht hier.

Der Zulassungsantrag ist an das Zulassungsamt | das Akademische Auslandsamt zu richten. Zusätzlich zum Zulassungsantrag müssen folgende Unterlagen vollständig und fristgerecht eingereicht werden:

  • Amtlich beglaubigte Fotokopien der Originalzeugnisse über den Studienabschluss und evtl. Studienzeiten
  • Nachweis über Selbsterfahrungsveranstaltungen
  • Ergebnisse des Auswahlgesprächs und der musikalischen Eignungsprüfung
  • Angaben zur Finanzierung des Studiums
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Passbild

Ausländische Studienbewerberinnen und -bewerber, die über geringe oder keine Deutschkenntnisse verfügen, haben die Möglichkeit, an der Theologischen Hochschule Friedensau einen einjährigen Kurs “Deutsch als Fremdsprache” zu belegen.
Ansonsten müssen die Bewerber gute Deutschkenntnisse nachweisen. Diese können zum Beispiel durch eine erfolgreiche TestDaF-Prüfung (4 x TDN 4) nachgewiesen werden.

Die Studienzeiten sind möglichst genau mit entsprechenden Nachweisen, zum Beispiel Transkript etc., zu belegen. Bitte keine Originalzeugnisse zusenden! Die Unterlagen bleiben im Besitz der Hochschule. Amtliche Übersetzungen aller fremdsprachigen Unterlagen sind grundsätzlich in deutscher oder englischer Sprache zu halten.

Ein Zulassungsantrag kann von der Hochschule erst dann bearbeitet werden, wenn die erforderlichen Unterlagen vollständig vorliegen. Daher können nur solche Anträge im Zulassungsverfahren berücksichtigt werden, denen bis zum Ablauf der Antragsfrist die erforderlichen Unterlagen beigefügt worden sind. Unvollständige Anträge werden nicht bearbeitet.

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